Toleranz durch Dialog

27.​01.​2026

Seit mehreren Jahren erhalten die Schülerinnen und Schüler unserer 5. und 6. Klasse die Gelegenheit, sich in Gesprächen und gemeinsamen Aktionen in den Dialog mit Menschen mit Behinderungen zu begeben. Dies ist jedesmal ein beeindruckendes Projekt, welches uns allen die Herausforderungen im Alltag, vor denen Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen stehen, verdeutlicht. In diesem Jahr besuchten uns die Familie Engelmann, die uns zeigten, wie stark Frau Engelmann ihren blinden Mann im Alltag unterstützt, aber auch, wie ideenreich eine Teilhabe in der Gesellschaft gestaltet werden kann. Wir erkundeten den Raum mit Hilfe des Blindenstocks, erfuhren, wie man ein Getränk eingießt, ohne dass der Becher überläuft und schrieben mit Hilfe einer Schreibmaschine unsere Namen in Brailleschrift. Außerdem zeigte uns Herr Engelmann, wie Blinde Geldscheine und Münzen erkennen. 

In der Turnhalle erwarteten uns Herr Dirk Schulze und Frau Diana Engelmann, die beide aufgrund schwerer Unfälle im Rollstuhl sitzen. Ausführlich und anschaulich berichteten sie uns von ihrem Leben und davon, wie sie sich den Herausforderungen des Lebens mit einer Körperbehinderung stellen. Wie schwierig es ist, mit einem Rollstuhl selbst kleine Hindernisse zu überwinden, davon konnten wir uns auf einem eigens vorbereiteten Parcours überzeugen. Aber wir erlebten ebenfalls, dass es auch im Rollstuhl auch möglich ist, Sport zu treiben und zum Beispiel Treffer beim Basketball zu erzielen. Dieser Projekttag war sehr beeindruckend und informativ und wird uns lange in Erinnerung bleiben. Wir bedanken uns ganz herzlich für dieses Erlebnis.

 

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Toleranz durch Dialog Januar 2026 (27.​01.​2026)